Auch im Umgang mit dem Computer, egal, ob es sich um einen Mac oder ein Windows- resp. Linux-Gerät handelt, ist es wichtig, dass wir die gleiche Sprache sprechen, wenn wir miteinander beispielsweise über ein Problem oder ein Feature diskutieren. Aus diesem Grund solltest du einige Begriffe bereits jetzt lernen und kennen.
Begriffe, die du kennen und erklären solltest, sind in der Regel in Fettschrift geschrieben. Auch in den anderen Kapiteln werden wichtige Begriffe wiederholt fett geschrieben.
Achtung, in diesem Kapitel musst du sämtliche Begriffe kennen, egal, ob du einen Mac, ein Windows- oder ein Linux-Gerät hast!
Generelle Begriffe
Hier werden ein paar generelle Begriffe erklärt, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.
Computer-Kategorien
Das Gerät, mit dem du in die Schule kommst, wird Laptop (umgangssprachlich aus «Läppi») oder Notebook genannt. Das ist einfach ein tragbarer Computer. Bei dir zu Hause steht vielleicht noch ein Dekstop- oder Tower-Computer rum. Ein Dekstop-Computer steht meist auf dem Tisch, ein Tower-Computer unter dem Tisch.
Ein Tablet ist übrigens kein Laptop. Ein Tablet wie ein Ipad oder ein Android Tablet kann deutlich weniger als ein Laptop. Zum Bücher Lesen, zum Streamen von Filmen oder zu Gamen mag das nützlich sein; für den praktischen Einsatz in der Schule ist ein Tablet nicht geeignet.
Betriebssystem
Jeder Computer hat ein Betriebssystem installiert. Das ist quasi die Basis-Software, auf welcher alle anderen Programme laufen. Ohne Betriebssystem wäre dein Computer nicht lauffähig.
Wenn dich jemand fragt, welches Betriebssystem du installiert hast, solltest du Auskunft geben können. Aktuell sind folgende Möglichkeiten gegeben
In den meisten Fällen wirst du ein Windows 11 installiert haben, wenn du beispielsweise ein Lenovo- oder HP-Gerät hast. Das ältere Windows 10 wirst du hoffentlich nicht mehr installiert haben; dies wäre sicherheitstechnisch nicht optimal.
Hast du jedoch einen Mac, dann hast du macOS installiert. MacOS ist in dem Fall der Name des Betriebssystems.
Bist du ein Nerd, dann kann es sein, dass du ein Linux installiert hast. Im Gegensatz zu den vorherigen beiden Betriebssystemen ist Linux Open Source, d.h. man kann schauen gehen, wie das Ding programmiert wurde. Das ist bei Windows und macOS nicht möglich. Dort ist der Code ein Geschäftsgeheimnis. Wenn du Linux installiert hast, kann das beispielsweise Ubuntu sein, aber auch Debian, Mint, Fedora und viele weitere «Distributionen» sind möglich.
Anwendung, App, Programm, Software
Vereinfacht ausgedrückt, sind das vier Begriffe für das Gleiche. Die eine Lehrperson spricht vielleicht von Programm, die andere aber von App. Auch, wenn es minimale Unterschiede gibt, ist das hier egal.
Word, Excel, Teams, OneNote, Safari, Edge, etc. sind alles Programme, oder eben Anwendungen oder Apps.
WebApp
Achtung, hast du z.B. WhatsApp im Browser geöffnet, dann spricht man bei WhatsApp nicht von einem Programm, sondern von einer WebApp. Das ist ein spezielles Programm, das im Browser läuft und nicht als eigenständiges Programm.
Browser
Der Browser ist das Programm, mit dem du im Internet surfen gehst. Bei Windows 11 vorinstalliert ist Edge, das ist der Browser von Microsoft. Google hat auch einen Browser, und zwar den Chrome. Daneben existieren weitere wie Firefox, Brave, Vivaldi, Opera, Ecosia Browser, DuckDuckGo Browser, etc. Du bist grundsätzlich frei, welchen Browser du verwendest. Jeder Browser weist andere Eigenheiten beim Thema Datenschutz, aber auch bei der Bedienung auf. Weiteres lernst du im Kapitel Sicheres Surfen.
Hast du ein MacBook, dann ist der Browser Safari vorinstalliert. Das ist der Browser der Firma Apple. Auch auf einem MacBook kannst du jederzeit einen anderen Browser installieren und verwenden. Im Kapitel Sicheres Surfen wirst du mehr darüber erfahren.
Gerade Edge und Chrome haben einen grossen Nachteil: du schenkst den Firmen sämtliche deine Daten. Sie verfolgen dich auf Schritt und Tritt und merken sich unter anderem, wann du dich wie lange auf welcher Seite aufgehalten hast. Daraus erstellen sie ein präzises Profil von dir. Das Profil wird schlussendlich verkauft, damit andere Firmen dir auf dich zugeschnittene Werbung senden können.
Willst du nicht getrackt werden, d.h. darf von dir kein Profil erstellt werden, installierst und verwendest du am besten den Brave Browser!
Adresszeile
Es kommt vor, dass dir die Lehrperson den Auftrag gibt, beispielsweise die Adresse absenzen.lerbermatt.ch einzugeben. Dann gibst du diese Adresse in der Adresszeile ein, und nicht im Suchfeld! Hier ein Screenshot von Edge:

Du gibst absenzen.lerbermatt.ch also in Feld oben ein, nicht im Suchfeld unten.
Weiteres Beispiel:

Auch hier gibst du die Adresse oben in der Adresszeile ein, nicht im Suchfeld.
Warum denn nur?
Bei absenzen.lerbermatt.ch hast du noch Glück. Diese Adresse wird von einigen Suchmaschinen erkannt. Unsere Prüfungsplattform smartlearn, die du bald kennenlernen wirst, ist aber unter der Adresse smartlearn.ki64.ch erreichbar. Gibst du diese Adresse in ein Suchfeld ein, wirst du mit Garantie am falschen Ort landen.
Merke:
- Eine Adresse gibst du im Adressfeld ein
- Suchst du etwas, kannst du das Suchfeld verwenden
URL
Eine Adresse wie absenzen.lerbermatt.ch wird auch URL genannt (für unified resource locator, aber den Begriff musst du nicht kennen).
Eine URL ist einfach eine vollständige Internet-Adresse, unter welcher ein Internet-Auftritt erreichbar ist. Die folgenden Beispiele sind korrekte URLs:
- lerbermatt.ch
- www.lerbermatt.ch
- absenzen.lerbermatt.ch
- cloud.lerbermatt.ch
- duckduckgo.com
- watson.ch
Die URL wäre falsch, wenn du das .ch oder das .de oder .com weglassen würdest. Das gehört immer zu einer URL.
Kein WLAN oder ein Vertipper
Es kann sein, dass du dich vertippst. Dann erscheint beispielsweise folgende Meldung:

Grundsätzlich ist es möglich, dass du kein Internet hast, also beispielsweise nicht mit dem WLAN verbunden bist. Dann kommt diese Meldung. Aber sie erscheint eben auch, wenn du Blödsinn geschrieben hast, also einen Tippfehler in der Adresse hast.
Begriffe unter Windows
Start
Wenn du aufgefordert wirst, auf Start zu klicken, dann ist damit diese Schaltfläche gemeint:

Das Menü, das dann erscheint, wird auch Startmenü genannt:

Ordnerfenster
Wenn du aufgefordert wirst, ein Ordnerfenster zu öffnen, dann ist damit gemeint, dass du auf dieses Symbol (auch Icon genannt) klickst:

Ein Ordnerfenster wird gelegentlich auch Windows Explorer genannt. Dieser Sieht beispielsweise so aus:

Icons
Die obigen Symbole, wie auch alle anderen, beispielswiese auf dem Desktop, werden «Icon» genannt. Icons sind einfach kleine Info-Grafiken. Häufig kann man sie anklicken, aber manchmal dienen sie lediglich der Information, beispielsweise in einem Warn-Dialogfenster.
Taskleiste
Die Taskleiste in Windows ist der Bereich ganz unten, wo sich am linken Ende der Start-Button und ganz rechts der Info-Bereich befindet:

Welche Icons in der Taskleisten angezeigt werden, entscheidest du. Microsoft macht da zwar einen Vorschlag, aber du kannst sämtliche Icons entfernen oder noch viel mehr selbst hinzufügen. Man nennt dies Andocken oder Anheften.
Icons andocken resp. anheften
Die Icons der Programme kannst du nach Belieben andocken, damit sie auch nach dem Beenden des Programms noch in der Taskleiste bleiben. Das kann für häufig verwendete Programme sehr nützlich sein. Machst du das nicht, musst du das Programm immer im Startmenü suchen gehen.
Um ein Icon eines Programms anzudocken, öffnest du das Programm, damit du es in der Taskleiste siehst. Dann machst du einen Rechtsklick auf das Icon. Es erscheint ein Kontextmenü:

In diesem Menü wählst du den Punkt An Taskleiste anheften. Selbstverständlich geht das Gegenteil auch:

Info-Bereich
Die Lehrperson sagt vielleicht: «Schau unten rechts». Dann ist klar, wo du schauen musst. Aber vielleicht sagt sie auch: «Schau im Info-Bereich». Damit ist das Gleiche gemeint, eben dieser rechte Teil der Taskleiste:

Im Info-Bereich kannst du diverse nützliche Dinge sehen und tun:

- Willst du beispielsweise rasch nachschauen, welches Datum nächsten Mittwoch ist, dann klickst du einfach ganz rechts auf dei Uhr. Dann erscheint nämlich ein kleiner Kalender.
- Oder du willst wissen, wie viel Akku du noch hast, erkennst du das am Icon links davon.
- Wenn du schauen willst, wie viel Speicherplatz du auf deinem privaten OneDrive noch hast, dann ist eben klar, dass du diese Information nicht unter den blauen, sondern unter dem grauen Icon findest.
- Und erscheint das Update-Icon mit dem orangen Punkt, dann weisst du, dass du am Abend zu Hause ein Update von Windows installieren sollst.
Machst du das Update nicht zu Hause, läufst du Gefahr, dass Microsoft das Update am nächsten Tag ungefragt um 8 Uhr macht. Im dümmsten Fall wirst du eine halbe Stunde nicht arbeiten können. Das wäre doof…
Dialog-Fenster
Und schon sind wir beim Thema. ein Dialogfenster ist ein Fenster, das mit dir kommunizieren will. Das ist beispielsweise ein Dialogfenster:

Dieses Dialogfenster verschwindet nicht von selbst. Du musst etwas erledigen. In diese Fall musst du auf die Schaltfläche OK oder Abbrechen klicken.
Auch das ist ein häufiges Dialogfenster:

Hier hast du drei Möglichkeiten. Und du musst dir, bevor du vorschnell irgendwohin klickst, überlegen, was die Konsequenzen sind:
- Klickst du auf «Ja», wird die Datei gespeichert, das Programm wird anschliessend geschlossen.
- Klickst du auf «Nein», dann wird die Datei eben nicht gespeichert, das Programm aber trotzdem geschlossen. Achtung gefährlich! Allfällig gemachte Änderungen sind danach einfach weg!
- Bist du dir unsicher? Dann klicke auf «Abbrechen». Dann kannst du nochmals überlegen, was du eigentlich machen wolltest…
Desktop
Was auf einem Mac als «Schreibtisch» bezeichnet wird, nennt man unter Windows «Desktop». Das ist einfach der Hintergrund deines Computers:

Dieser kann ein beliebiges Bild darstellen, aber auch nur eine beliebige Farbe anzeigen. Du entscheidest selbst, was für dich praktisch ist.
Programmfenster
Sobald du ein Programm öffnest, wird ein Programmfenster geöffnet. Da ist nichts geheimnisvollen dran. Im folgenden Screenshot siehst du drei überlappende Programmfenster: Word, Excel und der Editor:

Der Begriff Programmfenster ist dann nützlich zu kennen, wenn die Lehrperson dich auffordert, das Programmfenster zu schliessen. Vielleicht sagt sie auch, «schliess Word». Wenn du aber sagst: «Mein Word ist abgestürzt», dann kann sie eben auch sagen: «Schliess das Programmfenster». Jetzt nicht fragen: «welches Programmfenster»😂. Hier ist natürlich Word gemeint.
Minimieren, Maximieren, Fenstergrösse
Unter Windows hat jedes Programmfenster rechts oben folgende drei Icons:

Die Bedienung ist einfach und seit über 30 Jahren standardisiert:
- Mit dem Icon links minimierst du das Fenster. Es wandert also in die Taskleiste.
- Mit dem mittleren Icon änderst du die Fenstergrösse auf Vollbild.
- Mit dem rechten Icon (Kreuz) schliesst du das Fenster. Ist im Fenster ein Dokument geöffnet, kommt allenfalls eine Sicherheitsfrage, ob du das Dokument speichern willst oder nicht.
Befindet sich das Fenster in Vollbild, dann ändern das mittlere Icon:

Jetzt will es dir anzeigen, dass du mit einem Klick auf das mittlere Icon den Vollbildmodus verlassen kannst. Das Fenster weist danach wieder die vorherige Grösse auf. Nebenbemerkung: dieses mittelere Icon wird diesmal nicht Vollbild, sondern Wiederherstellen genannt.
Hinweis
Versuche, nicht immer alle Fenster in Vollbild darstellen zu lassen. Klar ist Vollbild super, aber manchmal es eben auch praktisch, zwei Fenster überlappend darstellen zu können, um Infos von beiden Fenstern sehen zu können.
Fenster anordnen
Bereiche eines Programmfensters
Programmfenster sind immer gleich oder ähnlich aufgebaut und weisen diesselben Elemente auf. Hier siehst du das Beispiel Excel:

Ein Programmfenster hat fast immer eine Titelzeile und eine Statuszeile. Bildlaufleisten sind auch sehr üblich.
Und viele Programm, vor allem diejenigen von Microsoft, haben ein Menüband, bestehend aus Registern.
Muss ich das wirklich wissen`?
Ja, weil das gehört zum Vokabular, damit wir zusammen kommunizieren können. Wenn eine Lehrperson dir sagt, du sollst für einen bestimmten Befehl im Register Seitenlayout schauen, dann sollst du nicht eine halbe Stunde im Fenster suchen gehen, wo etwas von «Seitenlayout» steht. Es ist klar, dass das oben, im Bereich des Menübandes, versteckt ist.
Auch, wenn du im Menüband was suchen sollst, weisst du, dass das oben ist und nicht links oder sonst wo.
Und funktioniert mal dein Mausrad oder dein Touchpad nicht sauber, beispielsweise in der Prüfungsumgebung smartlearn? Dann weisst du eben, dass du mit den Bildlaufleisten genauso gut scrollen kannst.
Begriffe unter MacOS
Schreibtisch
Was unter Windows Desktop genannt wird, nennt man auf dem Mac Schreibtisch. Das ist einfach der Hintergrund mit allfälligen Icons drauf. Das ist der Schreibtisch (hier mit einem schönen Hintergrundbild versehen):

Menüleiste
Das MacOS kennt seit Beginn an (also seit etwa 1984) am oberen Bildschirmrand eine Menüleiste:

Im Folgenden erfährst du mehr über die einzelnen Bereiche:
Apfel-Menü
Apfel-Menü 
Egal, in welchem Programm du dich befindest: der Apfel ganz links ist immer sichtbar. Von dort kannst du z.B. Infos über den Ma anzeigen, die Einstellungen öffnen, Updates durchführen oder den Mac Ausschalten:

App-Menüs
App-Menüs
Unter Windows hat jedes Programmfenster seine eigene Menüleiste. Apple hat zwar auch für jedes Programm eine eigene Menüleiste, stellt diese aber nicht innerhalb des Programm-Fensters, sondern konsequent immer am oberen Bildschirmrand dar, auch, wenn das Programm darunter als Fenster dargestellt wird.
Hier siehst du das Verhalten, wenn ich zwischen zwei Programmen wechsle:

Einige Elemente sind in fast allen Programmen gleich. Unter Bearbeiten findest du z.B. Aktionen wie «Wiederrufen», «Kopieren», «Einsetzen», etc. Rechts neben einer Aktion steht übrigens auch immer der Tastaturkurzbefehl, falls einer existiert:

💡 Das Menü «Hilfe»
Das Menü «Hilfe» kann in jedem Programm für zwei praktische Dinge verwendet werden.
- Wenn du Suchfeld nach etwas sucht, und dazu ein Menü-Element existiert, kannst du dir es direkt zeigen lassen. Hier z.B. für die «Wörter zählen» Funktion in Microsoft Word:

- Zudem kann die Hilfeseite des Programms geöffnet werden. Vom Finder aus kommst du so direkt zur Sammlung von Tipps für deinen Mac sowie zum Benutzerhandbuch:

Der Bereich ganz rechts
Der Bereich ganz rechts
Dieser Bereich bleibt – anders als die App-Menüs – immer gleich, unabhängig vom Programm im Vordergrund und bietet folgende Funktionen:
- Bei den «Statusmenüs» kannst du z.B. den Batteriestatus
sehen oder dich mit einem WLAN-Netzwerk verbinden
. - Mit Spotlight
kannst du nach Dingen auf deinem Mac oder im Internet suchen. Weiter unten folgen mehr Infos. - Beim Kontrollzentrum
kann verschiedenstes eingestellt werden:

- Rechts neben dem Kontrollzentrum befinden sich Indikatoren für die Privatsphäre, die entweder als Punkte oder Pfeile angezeigt werden können. Ein oranger Punkt
neben dem Symbol des Kontrollzentrums
in der Menüleiste zeigt an, dass das Mikrofon deines Macs aktiv ist; ein grüner Punkt
zeigt an, dass eine Kamera aktiv ist; ein lilafarbener Punkt
zeigt an, dass das Audiosignal aufgezeichnet wird; und ein Pfeil
zeigt an, dass dein Standort verwendet wird. - Wenn du auf das Datum oder die Uhrzeit klickst, öffnet sich die Mitteilungszentrale, wo verpasste Mitteilungen gesammelt werden, und Widgets platziert werden können.
Dock
Das Dock ist die Toolbar mit Programmen am unteren Bildschirmrand:

Programme andocken
Wenn ein Programm schliesst, verschwindet es üblicherweise aus dem Dock. Es kann praktisch sein, ein immer wieder verwendetes Programm im Dock anzuheften. Sonst musst du das Programm bei jedem Starten im Launchpad
oder mit der Spotlight-Suche suche gehen. Ein fix platziertes Icon im Dock ist da deutlich schneller.
Um ein Programm anzudocken, …
- Bewege es einfach mit der Maus an die gewünschte Stelle, …
- oder klicke mit rechter Maustaste (d.h. auf dem Touchpad mit zwei Fingern tappen) auf das gewünschte Icon:

Im Kontextmenü wählst du unter dem Punkt Optionen den Punkt Im Dock behalten. Das Programm wandert nun im Dock in den linken Bereich und bleibt auch nach dem Schliessen noch sichtbar.
Um ein Programm aus dem Dock zu entfernen, kannst du es mit der Maus aus dem Dock herausziehen. Sobald du es loslässt, verschwindet es mit einem «woosh».
Das Launchpad
Suchst du eine App, kannst du diese mit dem Icon Apps
suchen gehen. Ein Klick auf das Icon Apps
öffnet das sog. Launchpad. Darin findest du sämtliche installierten Programme.
Am oberen Fensterrand hast du ein Suchfeld:

Gib da einen Teil eines Programmnamens ein. Es wird realtime darunter jedes Programm aufgelistet, das deinen Suchtext enthält.
Spotlight-Suche
Die Spotlight-Suche sucht nicht nur nach Programmen, wie dies im Launchpad der Fall ist, sondern nach sämtlichen Objekten auf deinem Mac, also auch nach Dateien, Dokumenten, Einstellungen, etc.
Die Spotlight-Suche zeigst du an, indem du oben rechts in der Menüleiste auf die Lupe
klickst (oder gleichzeitig ⌘ und die Leertaste drückst):

Dann erscheint sie als Fenster:

Finder
Um die Dateien auf deinem Mac in einem Ordner-Fenster anzuschauen, verwendest du den Finder
. Unter Windows ist der Explorer dafür zuständig. Den Finder öffnest du über dieses Icon im Dock:

Und so sieht ein Finder-Fenster aus (also ziemlich ähnlich wie ein Explorer-Fenster):

Fenster schliessen, minimieren, maximieren, andocken
Oben links von jedem Programmfenster (vom Finder, aber auch z.B. von Microsoft Excel) sind drei farbige Tasten ![]()
![]()
. Inoffiziell sind die wegen ihrer Farbe auch als «Ampel-Tasten» bekannt.
Fenster schliessen, minimieren, maximieren
Ein Klick auf
(oder die Tastenkombination ⌘ W) schliesst ein Fenster.
Das Programm wird dadurch allerdings nicht beendet, das müsstes du oben links beim Programmmenü oder mit der Tastenkombination ⌘ Q machen.
Ein Klick auf
(oder die Tastenkombination ⌘ M) minimiert das Fenster und legt es im Dock ab.
Ein Klick auf
, und das Fenster wechselt in den Vollbildmodus. Nun verschwinden sogar die Menüliste und die drei «Ampel-Tasten», und die ganze Bildschirmfläche gehört ausschliesslich diesem Fenster.
Fenster andocken
Was bei Windows seit 2009 möglich ist, geht bei macOS seit 2024 nun auch: Fenster können automatisch angedockt werden, und zwar mit einer beliebigen der folgenden Methoden:
- Ziehe das Fenster zu einem Bildschirmrand.
- Drücke die Option-Taste, während du das Fenster in den hervorgehobenen Bereich ziehst.
- Halte
lange gedrückt (oder lasse die Maus einen Moment darüber schweben, ohne zu klicken), und wähle dann eine der Optionen:

- Verwende eine der Optionen unter dem Menü «Fenster»:

- Verwende Tastaturkurzbefehle, rechts direkt im Menüeintrag sichtbar.
